Die letzten Wochen und Monate seit dem Spätherbst 2025 waren am Aktienmarkt von starken Sektorrotationen geprägt. Big Tech- Aktien sind generell in einer Konsolidierung und einige Branchen (wie SaaS) kräftig abverkauft worden. Für diese enorme Dynamik – auch unter dem Eindruck von Geopolitik und Kreditbeschränkungen – halten sich Nasdaq, S&P 500 & Co noch einigermaßen stabil, selbst wenn beide Indizes aus Technischer Sicht mittlerweile deutlich angeschlagen sind. Die Underperformance von Technologie in den letzten Monaten sieht man auch am besser performenden gleichgewichteten S&P 500 (im Wikifolio ARMANE-Strategien derzeit mit 2,4% Gewichtung die zehntgrößte Position).
Mit einem aktuellen Kurswert um 120 Euro befindet sich das gesamte Wikifolio nur rund 4 Prozent unter dem letzten Allzeithoch im Januar 2026. Die generelle Entwicklung war in den vergangenen Woche seitwärts und damit leicht besser als bei S&P 500 und Nasdaq100.
Das Sharpe Ratio (0,9) und Sortino Ratio (1,2) der letzten drei Jahre ist durch den starken Drawdown im Spätwinter/Vorfrühling 2025 von seinen exzellenten Werte über 2,0 wieder abgekommen. Ziel bleibt hier eine erneute Steigerung Richtung 2,0 – was „gut bis sehr gut“ wäre. Hier bin ich auf die Berechnung und Bedeutung von Sharpe Ratio und Sortino Ratio eingegangen.
In den letzten Wochen beginnend mit dem Jahreswechsel 2025/2026 wurde die Cashquote sukzessive auf 30% oder etwas darüber erhöht. Gewinnmitnahmen bei Gold und Silber sowie die Liquidierung einer long-Position auf Brent Öl und generelle Tech-Reduzierung bei Aktien waren die Hauptgründe für dieses hohe Liquiditätspolster.
Gleichzeitig bin ich mehr dazu übergegangen inhaltliche Überschneidungen zu bereinigen und habe Kapital mehr in Infrastruktur und Bergbau (beide profitieren durch den Rohstoff- und Energiehunger von KI und Robotik) verlagert.
Die größten Positionen im Wikifolio sind derzeit zwei dividendenfokussierte globale Aktien-ETFs, gefolgt von einem KI-fokussierten ETF, Multi-Faktor-ETF und zwei Anleihen-ETF (USA und Schwellenländer).
Die größten Positionen im Wikifolio ARMANE Strategien am 26.03.2026. Ganz rechts die Gewichtung im Portfolio.
Auf der Webseite der AMARNE-Strategien besteht die Möglichkeit via E-Mail und Passwort den vollständigen Blick auf das Portfolio zu werfen. Bei einer unverbindlichen Vormerkung erhält man zudem als tägliche Zusammenfassung die aktuellen Ereignisse und Bewegungen des gesamten Wikifolios.
Ein eigenes Wikifolio zu führen, klingt verlockend: Es ist die ultimative digitale Spielwiese für angehende Börsenprofis. Der größte Vorteil liegt in der Transparenz und Professionalisierung. Man lernt, Strategien diszipliniert umzusetzen, und baut sich einen nachweisbaren Track-Record auf. Wer Erfolg hat, kann durch die Erfolgsprämie sogar ein attraktives Nebeneinkommen generieren und sich einen Namen in der Trading-Community machen. Es ist quasi die öffentliche Visitenkarte deines finanziellen Geschicks.
Doch genau hier liegt der Fallstrick, der viele kalt erwischt. Bevor du auf „Veröffentlichen“ klickst, solltest du dir der Konsequenzen bewusst sein. Die Plattform folgt nämlich dem Prinzip: Das Internet vergisst nichts.
Ein entscheidender Punkt ist die Unwiderruflichkeit. Ein Wikifolio kann zwar geschlossen, aber niemals gelöscht werden. Sobald ein Zertifikat darauf ausgestellt wurde oder es eine gewisse Relevanz erreicht hat, bleibt es Teil der Historie. Das bedeutet: Ein „Versagen“ bleibt dauerhaft öffentlich sichtbar.
Wer mit einer riskanten Strategie scheitert und das Portfolio mit einem Minus von 80 % vor die Wand fährt, kann das Projekt zwar beenden, das Mahnmal des Scheiterns bleibt jedoch in deinem Profil und über Suchmaschinen auffindbar. Ein Neuanfang unter demselben Namen trägt immer die Last der alten Fehler mit sich. Das kann besonders dann unangenehm werden, wenn man sich professionell im Finanzsektor bewegen möchte – die digitale Historie wird so schnell zum Karrierekiller oder Reputationsrisiko.
Ein Wikifolio ist kein Ort für spontane Experimente, sondern für durchdachte, wetterfeste Konzepte. Nutze die Testphase intensiv und publiziere erst, wenn du bereit bist, dauerhaft zu deinem Track-Record zu stehen – im Erfolg wie im Misserfolg.
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Im Artikel Chaos-Jahr 2026 hatte bereits eine Art Fahrplan für den Aktienmarkt im Jahr 2026 durchblicken lassen. Der Ölpreis dürfte seine vorläufigen Hochs bei 120 US-Dollar (Brent Öl) gesehen haben und konsolidieren. Vermutlich bleibt der Preis aber relativ hoch und deutlich über dem Herbstniveau 2025 um 60 US-Dollar. Die durch generell wieder anziehende Inflation könnte die Notenbank (vor allem USA) wieder zu einer Zinsanhebung drängen. Szenarien mit weiteren Zinssenkungen sind jedoch derzeit bis Herbst 2026 vom Tisch (0%). Das bedeutet eher Gegenwind für Aktien und profitieren würden die Unternehmen, die wirklich Geld verdienen (auch mit KI-Effizienzsteigerung). Sollten die Aktien-Indizes wieder versuchen in den Aufwärtstrend zu gelangen, werde ich einen Teil der Liquiditätsreserve zeitnah wieder dort hineinfließen lassen. Ähnliches gilt auch für Kryptowährungen.
Eine kleine Hedging-Position im Fall eines mutmaßlich steigenden Euros habe ich im Standardfall im Wikifolio laufen (z.B. einen Call-Optionsschein auf EUR/USD), nur falls der Euro sehr stark unter Druck gelangen sollte, würde diese aufgelöst.
Gold und Silber müssen nach der extremen Übertreibung im Januar 2026 erst einmal durch eine Konsolidierungsphase und es könnte einige Monat dauern, bis beide wieder in die Nähe ihrer Hochs gelangen.
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