Technische Analyse

Woran man erkennen kann, dass sich der aktuelle Bullenmarkt bei Aktien breiter aufstellt!

Der Aufwärtstrend am Aktienmarkt im Sommer 2023 wurde hauptsächlich durch sogenannte KI-Aktien und „Big-Tech“ getragen. Nvidia, Apple & Co, einige Rüstungsunternehmen und Abnehm-Präparate von Novo Nordisk und Eli Lilly waren die Kurstreiber vor der Frühherbst-Korrektur 2023. Der breite Markt lief entweder seitwärts oder suchte gar noch den Boden nach dem Bärenmarkt 2022. Das hat sich in den letzten Wochen geändert. Woran man erkennen kann, dass sich der aktuelle Bullenmarkt bei Aktien nun breiter aufstellt, erfährst du in diesem Artikel.

1.) Gleichgewichteter S&P500 mit Ausbruch und neuem Allzeithoch

Der gleichgewichtete S&P500, in dem jede Aktie – im Gegensatz zum marktkapitalisiert gewichteten Standard S&P 500 – denselben Anteil im Index aufweist, bricht nach oben aus und erreicht nun auch ein neues Allzeithoch. Diese Bewegung fand jedoch erst seit dem Jahreswechsel 2023/2024 statt. 

Der gleichgewichtete S&P 500 erreicht neues Allzeithoch.

2.) Russell 2000 mit Aufwärtstrend

Dennoch sind wir hier noch in der „ersten Liga“ der Aktien. Auffällig war im Jahr 2023 die deutliche Underperformance von Mid- und Small-Caps gegenüber großen Konzernen. Diese Underperformance ist zwar noch längst nicht beendet, aber der Russell 2000 (von den 3.000 größten Unternehmen die 2.000 kleinsten in den USA) hat nun seine vorherigen Bewegungshochs übertroffen und befindet sich in einem Aufwärtstrend, selbst wenn das Allzeithoch noch ein gutes Stück entfernt ist.

Der Russell 2000 generiert nach einer langen Seitwärtsphase höhere Bewegungshochs.

3.) Zahlreiche Aktien wachen aus ihrem „Winterschlaf“ auf.

Was die Indizes andeuten, kann ich auch immer häufiger bei Einzel-Aktien erkennen. Nach dem Bärenmarkt 2022 verharrten viele Aktien in eine Art Winterschlaf im Jahr 2023 und beginnen erst jetzt eine junge Aufwärtsbewegung.

Typisches Muster vieler Aktien derzeit. Nach dem Bärenmarkt 2022 eine lange Seitwärtsphase 2023 und nun erste Anzeichen eines jungen Aufwärtstrends.

Natürlich kann es sich wie im Beispiel von Charles River Laboratories nur um eine Aufwärtskorrektur im übergeordneten Abwärtstrend handeln, da konkret erst das erste übliche Korrekturniveau von 38,2% erreicht worden ist. Um mehr Sicherheit zu erhalten, müsste das 61,8%-Fibonacci-Korrekturlevel überschritten werden. Aber selbst wenn zahlreiche Aktien „lediglich“ eine Aufwärtskorrektur vollziehen sollten, bringt dies Rückenwind für Aktien-Indizes.

Bei all den positiven Anzeichen in diesem Artikel, müssen jedoch auch die aktuellen Warnsignale beachtet werden. Denn aus technischer Sicht gibt es bei einigen Aktien und Aktien-Indizes Anzeichen einer Übertreibung. Die Erfahrung zeigt, dass solche Übertreibungssituationen über kurz oder lang abgebaut werden. Das muss nicht das Ende des aktuellen Bullenmarktes bedeuten, aber im jetzt bereits fortgeschrittenen Aufwärtstrend wäre eine Korrektur oder auch nur ein scharfer Rücksetzer normal und durchaus auch gesund für die weitere Entwicklung.

Um mehr Handelssignale im aktuellen Bullenmarkt und die Warnsignale in einem fortgeschrittenen Trend zu erkennen, kannst du mittels Technischer Analyse in der Passiver Geldfluss Academy – Aktien und Trading erlernen.



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LarsHattwig

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