Wir befinden uns in der Übergangsphase vom Spätwinter in den Vorfrühling 2026. Der Citrini-Research-Report „The 2028 Global Intelligence Crisis“ (veröffentlicht am 22. Februar) hat die Märkte erschüttert: Fast 800 Milliarden US-Dollar Marktwertverlust an einem Tag, IBM mit dem schlimmsten Tagesverlust seit 25 Jahren (-13 %), CrowdStrike, Cloudflare und ServiceNow zweistellig im Minus. Der Auslöser? Keine schwachen Quartalszahlen, sondern die Erkenntnis, dass KI-Modelle wie Anthropics Claude und das bevorstehende DeepSeek V4 (erwartet Anfang März) ganze Branchen neu bewerten – von COBOL-Migration bis hin zu komplexen Compliance-Prozessen.
Der Citrini-Report ist ein hypothetisches „Memo aus dem Juni 2028“, das ein „Geister-BIP“ skizziert: Gewinne steigen, Konsum bricht ein, weil White-Collar-Jobs (die 60 % des US-Konsums treiben) massiv entwertet werden. Citadel Securities hat das Szenario als übertrieben kritisiert – doch die Märkte haben bereits reagiert. Das ist kein temporärer „Dip“. Es ist der Beginn einer strukturellen Neubewertung ganzer Assetklassen.
Wer heute noch so investiert wie 2015 – breit gestreut im MSCI World oder in den „sicheren“ Legacy-Tech-Giganten – wiederholt den klassischen Fehler der Videotheken-Besitzer 2007: „Die Menschen werden immer Filme schauen / Software brauchen.“ Richtig. Nur nicht mehr so, wie früher.
KI macht kognitive Arbeit zur Massenware. Grenzkosten nahe null. Das trifft häufig gerade die Geschäftsmodelle, die in den letzten 15 Jahren die höchsten Margen hatten.
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Branche / Assetklasse
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Warum die Performance 2026–2028 leiden wird
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Beispiele
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Legacy Enterprise-SaaS
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KI-Agenten ersetzen Workflow-Software, CRM, ERP und Projekttools
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ServiceNow, Salesforce
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IT-Beratung & Legacy-Services
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COBOL-Modernisierung, Code-Migration und Compliance in Minuten statt Monaten
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IBM, Accenture
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Reine Software-Cybersecurity
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KI automatisiert Bedrohungserkennung und Response; Preissetzungsmacht bricht ein
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CrowdStrike, Zscaler, Palo Alto
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Traditionelle Büro-Immobilien in Metropolen
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White-Collar-Kaufkraft sinkt; weniger Bedarf an teurem City-Büro- und Wohnraum
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Frankfurt, München, New York, London (non-prime)
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Diese Sektoren haben in den letzten Wochen bereits zweistellig verloren. Der Markt preist ein, dass viele „Burggräben“ aus Komplexität und Wissensmonopolen innerhalb von 24 Monaten zu Sandburgen werden.
Software wird fast kostenlos – aber die Hardware der Intelligenz nicht. KI braucht Strom, Kupfer, Uran, Rechenzentren und physische Assets. Genau hier entsteht der neue Burggraben.
Ein einzelnes großes KI-Training kann so viel Strom verbrauchen wie Tausende Haushalte pro Jahr. Die IEA prognostiziert: US-Data-Center-Verbrauch von heute ~4 % des Stroms auf bis zu 14 % bis 2030. Weltweit verdoppelt sich der Bedarf der Rechenzentren bis 2030 auf ~945 TWh.
Tech-Giganten (Microsoft, Google, Meta) schließen bereits langfristige Verträge mit Kernkraftbetreibern und bauen Small Modular Reactors (SMR). Kernkraft ist die einzige zuverlässige, CO₂-arme Baseload-Quelle. Uran-Nachfrage explodiert, Spot-Preise haben bereits 2026 die 90–100-USD-Marke überschritten. Prognosen sehen weitere Steigerungen.
potentielle Gewinner-Aktien/ETFs:
KI-Data-Center brauchen 2–4× so viel Kupfer wie klassische Rechenzentren (bis 50.000 Tonnen pro Großanlage). S&P Global und BloombergNEF schätzen zusätzliche Nachfrage von 400.000–572.000 Tonnen pro Jahr bis 2028 – bei bereits knapper Versorgung. Neue Minen brauchen 10–15 Jahre. Preisprognosen für 2026–2028: 10.000–13.500 USD/Tonne möglich.
Silber profitiert doppelt: als Industriemetall in Solarpaneelen und Elektronik für Rechenzentren sowie als „sicherer Hafen“ in unsicheren Zeiten. Siehe auch: Die extreme Gold- und Silberrally im Januar 2026.
NVIDIA/AMD (Chips), ASML (Lithografie), aber auch spezialisierte Cooling- und Netzwerk-Hardware. Data-Center-Immobilien in energie-reichen, kühlen Regionen (Skandinavien, Teile Kanadas, US-Mittlerer Westen) boomen – Vacancy-Raten sinken auf Rekordtiefs.
Hier wird es für viele deutsche Anleger besonders relevant. Die White-Collar-Elite (Top 20 % Einkommen) treibt seit Jahrzehnten die Preise in Frankfurt, München, Berlin und Hamburg. Wenn KI 70–80 % routinekognitive Aufgaben übernimmt, sinkt die Nachfrage nach teurem City-Wohn- und Büro-Raum.
Europa-weit liegt die Office-Vacancy (Büroleerstand) bei 9 % (Savills Q4 2025), Prime-Segmente bleiben knapp, aber sekundäre Lagen und reine „Büro-Türme“ ohne Ausstattung geraten unter Druck. Gleichzeitig explodiert die Nachfrage nach Data-Center-Standorten mit günstiger Energie und guter Anbindung.
Fazit Immobilien:
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Die KI-Revolution ist kein ferner Zukunftstraum mehr – sie ist die Markt-Arithmetik des Februar 2026. Der Citrini-Report mag hypothetisch sein, aber die Kursbewegungen sind real. Die Welt geht nicht unter. Der Wohlstand wird nur massiv umverteilt: von denen, die Wissen verwalten, zu denen, die die physische Grundlage der Intelligenz besitzen.
Wer jetzt umdenkt – weg von den Videotheken des 21. Jahrhunderts hin zu Strom, Kupfer, Uran und echten Infrastruktur-Assets –, positioniert sich für die nächsten 5–10 Jahre als Gewinner. Wer wartet, bis die Neubewertung in den eigenen Depotauszügen sichtbar wird, hat bereits verloren.
Die nächsten Jahre werden spannend. Aber sie belohnen vor allem eines: wer die tektonische Verschiebung erkennt und handelt – statt sie zu ignorieren.
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Quellen: Citrini Research (Feb 2026), IEA Energy & AI Report, S&P Global Copper in the Age of AI, CBRE European Real Estate Outlook 2026,
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