Die Unterschiede zwischen reichen und armen Menschen – Teil 2

Im ersten Teil dieser zweiteiligen Artikelserie hatten wir besprochen, dass der Auto Thomas C. Corley in seinem Buch „Habits – The Daily Success Habits of Wealthy Individuals“ Unterschiede in den Gewohnheiten und Denkmustern zwischen reichen und armen Menschen feststellte. In diesem Artikel blicken wir darauf, welche Gewohnheiten bei reichen Menschen typisch sind.

Ein wichtiger Unterschied zwischen arm und reich

Rund zwei Drittel der Reichen fokussiert sich auf ihre Ziele, die sie auch schriftlich festhalten. Dies taten lediglich nur rund 10 Prozent der armen Menschen. Und jetzt kommt wohl einer der entscheidenden Punkte: 80 Prozent der reichen Menschen führen täglich eine ToDo-Liste, die zum großen Teil auch abgearbeitet wird. Laut Autor ist dieses Verhalten eines der wichtigsten Instrumente, um Prokrastination, also sogenannte Erledigungsblockaden zu vermeiden. Das verhindere, dass Dienstleistungen oder Produkte nicht rechtzeitig fertiggestellt würden oder fehlerhaft seien. In beiden Fällen ist die Gefahr eines unzufriedenen Kunden hoch, was letztendlich verringerte Einnahmen bedeutet.

Das Planen der Tätigkeiten in der bevorstehenden Woche und noch einmal unterteilt eines Tages ist typisch. Kaum ein finanziell wohlhabender Menschen beginnt den „Arbeits“-Tag irgendwie  und überlässt es dem Zufall, welche Tätigkeiten angegangen werden.

 

Eltern und das Bildungssystem sollten mehr Verantwortung übernehmen

Es kam in der Untersuchung zudem die wenig überraschende Erkenntnis zutage, dass das Elternhaus prägend für die Kinder seien. In armen Familien lernt der Nachwuchs zunächst einmal auch die typischen Gewohnheiten von armen Menschen. Diesen Umstand hatten wir bereits im früheren Artikel über negative Glaubenssätze besprochen. Zwar kann sich der junge Erwachsene wieder von seinen negativen Glaubenssätzen befreien, aber er beginnt das Erwachsenenleben im Vergleich zu Kindern von reichen Menschen mit einem Handicap. Die aus ärme­ren Verhältnissen stam­men­den Kinder müss­ten die Gewohnheiten der Reichen frühzeitig erler­nen, um im Leben nicht zu viel Zeit zu verlieren. Da seien einerseits die Eltern in der Pflicht, andererseits auch das Bildungsystem. Wobei sich mir an dieser Stelle die Frage stellt, wie die Eltern die Gewohnheiten der Wohlhabenden kennen sollen und wer sagt ihnen, dass sie „falsche“ Verhaltensweisen haben? Der Autor nennt dazu einige Vorschläge als eine Art Anleitung für Eltern und Lehrern, die mit allen Kindern bzw. Schülern abgearbeitet werden sollte (nur eine Auswahl):

  • Mindestens 30 Minuten tägliche Weiterbildung durch Lesen
  • Mindestens 20 Prozent des Einkünfte (auch Taschengeld) oder zusätzliche Geldgeschenke sollten gespart werden
  • Etwa 30 Minuten täglich sportliche Übungen
  • Ziele setzen und verstehen, dass ein Wunsch kein Ziel ist
  • Fokussierung auf positive Gedanken und Chancen, statt auf Negatives
  • Dankbar sein und keine Neidgefühle aufkommen lassen – Neidgefühle sind typische Gewohnheiten von armen Menschen
  • Sich Ziele setzen, daran arbeiten und an sich selbst glauben
  • und noch einiges mehr…

 

Auf der Couch sitzen und Fernsehen

Anstatt täglich mehrere Stunden auf der Couch sitzen, sollten sich gerade auch junge Menschen täglich weiterbilden und sportlich aktiv sein.

Einen generellen Punkt nannte der Autor, den ich an verschiedenen Stellen früher ebenfalls hervorgehoben habe – zuletzt im Artikel „Erfolgreiche Menschen steuern schrittweise auf ihre langfristigen Ziele zu„. Die erfolglosen und armen Menschen warten vermehrt zufällig auf ihr Glück. Sie sind dann meistens nicht vorbereitet und können die Chance nicht wahrnehmen. Finanzielle erfolgreiche Menschen arbeiten auf ihre Ziele hin und haben ihre Hausaufgaben gemacht, wenn sich Chancen ergeben. Diese Chancen nutzen sie dann meistens auch. Außenstehende Menschen behaupten dann, derjenige habe nur Glück gehabt. Ja, er hat tatsächlich eine Portion Glück gehabt, jedoch war er aufgrund seiner vorherigen Vorbereitung in der Lage die Chance zu nutzen – ein entscheidender Unterschied!

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3 Antworten

  1. Bernhard sagt:

    Sehr schöne Zusammenfassung zu „reichen“ Gewohnheiten. Ich durfte feststellen dass ich immer noch nicht alle praktiziere. Es bleibt noch was zu tun.

  2. Nicole sagt:

    Hallo Lars, ich lese mich gerade querbeet durch deine ganzen Blogartikel. Toll, dass die Beiträge so informativ, gut verständlich und unterhaltsam geschrieben sind. Noch heute Abend werde ich meinen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit beginnen und in ETFs investieren.
    Danke für das fundierte Input.
    LG Nicole

  1. 22. Oktober 2016

    […] Das war der erste Teil der Artikelserie: Die Unterschiede zwischen reichen und armen Menschen. Im zweiten Teil blicken wir auf typische Gewohnheiten von finanziell wohlhabenden Menschen. […]

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