Gedanken vs. Erfolg – Warum dein Mindset unabdingbar für deinen Erfolg in Sachen Finanzen ist

Im heutigen Gastartikel von Alexander Goldmann wird die absolute Notwendigkeit herausgestellt, um sein eigenes Mindset zunächst auf Erfolg trimmen zu müssen, weil erst anschließend der finanzielle Erfolg zu erwarten ist.

Über den Autor

Alexander Goldmann ist seit vielen Jahren persönlich erfolgreich im Finanzbereich tätig und konnte über Jahre hinweg mit einer guten Rendite (realisierte Rendite 2019: 7% – ohne Kursgewinne) sein Vermögen steigern. Sein Ziel ist es mit Komfort finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Dieses Wissen will er nun mittels Büchern und seinem Finanzblog www.lelg.net (Leicht Erklärt – Geld – Leicht Gewonnen) so vielen Menschen wie möglich beibringen.

Geld sparen, Geld anlegen und investieren ist kein Hexenwerk und jeder kann es tun. Mehr Rendite zu erzielen als die Inflation hoch ist, sollte von jedem das Mindestziel sein.

Was die Denkweise über das Vermögen aussagt

Woher kommt es, dass bei manchen Leuten das Geld nie reicht und jedem Cent hinterher gerannt werden muss und bei anderen ist das eher anders herum. Das Geld scheint der Person nach zu rennen?

Natürlich gibt es Menschen, die Glück hatten, dass ihre Verwandten reich waren und diese sich nun über ein großes Erbe freuen dürfen. Sei es in Form von Bargeld, Aktien oder einer Fabrik. Ich bin sicher diese Leute haben es viel einfacher sich etwas aufzubauen und ihr Vermögen zu vermehren. Doch vielen Menschen fließt dieses Geld wieder wie Sand durch die Finger hindurch.

Warum ist das so?

Eine Studie des „US National Endowment for Financial Education“ zeigt auf, dass ca. 70% der Menschen, die auf einmal eine große Summe Geld bekommen, das Geld innerhalb von sieben Jahren komplett wieder verlieren.

Eine andere kleine Studie in Kanada (nur 47 Teilnehmer) hat einen Zusammenhang zwischen Lottogewinnern und Privatinsolvenzen von DEREN NACHBARN gezeigt.

Sobald jemand sich durch den Lottogewinn mehr gönnt, fängt auch der Nachbar an, sich Prestigeobjekte, wie beispielsweise ein besseres Auto, zu leisten. Obwohl sein Geldbeutel das nicht hergibt, nimmt der Nachbar einen Kredit auf. Auf Dauer können sich das viele Leute dann nicht mehr leisten und den Kredit nicht mehr zurückzahlen.

Anscheinend fehlt diesen Leuten etwas, was man auf die notwendige Disziplin, der Risikoverwaltung, dem langfristigen Ausblick und einem Fundament an finanzieller Bildung zurückführen kann. Wenn dem so ist, kann ein Batzen Geld statt zu einem Segen zu einem Fluch werden. Viele Erben können sicher davon ein Lied singen.

Wie ein Zitat von Otto von Bismarck besagt:

Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet
Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

— Otto von Bismarck –

Der Unterschied zwischen den Vermögenden und den Armen

Der grundsätzliche Unterschied beim Verhalten mit Geld zwischen reichen und armen Leuten liegt oft in einem einfachen Prinzip in Umgang mit Geld.

Normalerweise sieht eine Gewinn- und Verlustströmung folgendermaßen aus, sprich, von wo nach wo das Geld fließt.
Arbeit (Zeit gegen Geld) ==> Gehalt ==> Ausgaben (Miete, Steuer, Nahrung, Stromkosten, Transport, Lebensunterhalt, Konsumentenkredite, usw.).

Ist am Schluss des Monats Geld übrig geblieben, ist alles gut. Wird das Vorzeichen negativ müssen Schulden gebildet werden und es besteht die Möglichkeit des Einsetzens eines Teufelskreises.

Die Gewinn- und Verlustströmung einer dauerhaft vermögenden Person sieht folgendermaßen aus.

Arbeit ==> Gehalt ==> VERMÖGENSWERTE ==> Ausgaben

Der einzige Unterschied ist, dass vermögende Personen von ihrem verdienten Geld sofort Geld abzweigen und es für sich arbeiten lassen, um mehr Geld zu verdienen. Es versteht sich von selbst, dass es einigen Personen nicht möglich ist dies durchzuführen. Dennoch sollte es das Ziel sein genauso vorzugehen.

Dieses abgezweigte Geld kann von einigen Prozentpunkten des Gehalts bis zu 60% und mehr vom Einkommen sein. „Extreme“ Frugalisten sparen sogar noch mehr weg.

Je mehr du weg sparen kannst, umso mehr Geld kann das Geld dir wieder „erarbeiten“, ohne dass du selbst Zeit gegen Geld eintauschen musst. Wenn das verzinste Geld so hoch ist, dass es die eigenen Ausgaben deckt, so spricht man von „finanzieller Freiheit“. Dein Job ist nicht mehr deine Haupteinkommensquelle.

Du fühlst dich freier und dein Arbeitnehmer-Beruf ist für dich und deiner Familie zum Überleben nicht mehr unabdingbar.
Der nächste Schritt wäre die „finanzielle Unabhängigkeit“. Dein (passives) Einkommen aus Zinsen, Dividenden und oder Mieteinnahmen reichen nicht nur für deine Ausgaben, sondern du kannst dir das leisten was du willst. Du kannst arbeiten, musst es aber nicht.

Die Unterschiede in der Denkweise zwischen Arm und Reich

Wenn man die Denkweisen zwischen immer reicher werdenden und nicht reicher werdenden Menschen gegenüberstellt, so sieht man, dass es doch gewaltige Unterschiede sind. Daher überrascht es nicht, dass manche Ihren Millionengewinn schnell wieder verlieren und andere nicht.

Natürlich ist jeder Mensch verschieden und die Unterschiede überschneiden sich fließend. Diese Zusammenstellung soll dir aber helfen zu sehen, in welche Richtung es geht. Übrigens sind dies auch Eigenschaften, die nicht erfolgreiche Menschen von erfolgreichen Menschen unterscheidet.

Reiche / Erfolgreiche Menschen Arme / Erfolglose Menschen
Ich gestalte mein Leben selbst. Ich habe keinen Einfluss daraus, was mir im Leben zustößt.
Sehen Chancen in Katastrophen und handeln (Z.B: Börsencrash). Verstecken sich in Katastrophen oder geraten in Panik.
Akzeptieren das Risiko, um zu gewinnen. Vermeiden Risiko, um z.B. kein Geld zu verlieren.
Konzentrieren sich auf Chancen Konzentrieren sich auf Hindernisse
Kaufen sich Zeit.
Sie delegieren Arbeiten, die sie nicht gut können oder keinen Mehrwert bringt, aber gemacht werden müssen.
Verkaufen ihre Zeit.
Geld ist neutral oder gut. Geld ist moralisch schlecht und böse.
Teil des Geldes wird investiert. Das meiste oder das gesamte Einkommen wird ausgegeben.
(siehe Erklärungen im vorherigen Kapitel).
Konzentrieren sich auf ihr Nettogesamteinkommen. Konzentrieren sich nur auf ihr Arbeitseinkommen
Lernen und wachsen kontinuierlich. Meinen, bereits alles zu wissen.
Wissen, dass das gesamte Weltvermögen sich vermehrt. Denken, dass wenn jemand mehr Geld bekommt, es jemand anderen genommen wird.
Denken, dass sie das Geld durch ihre Leistung verdient haben. Denken, dass sie das Geld nicht wert sind.
Lassen ihr Geld hart und rund um die Uhr für sich arbeiten. Lassen ihr Geld unverzinst auf dem Sparkonto liegen.
Leben unter ihren Verhältnissen. Leben über ihren Verhältnissen.

Wenn auch du jetzt den ersten Schritt zu mehr Geld und später vielleicht zu mehr finanzieller Freiheit haben möchtest, lade ich dich gerne auf meine Homepage www.lelg.net ein, um gemeinsam diesen Weg zu gehen. Dort kannst du dir viele komplett kostenlose Tipps abholen.

Zusätzlich kann ich dir diePassiver Geldfluss Academyvon Lars Hattwig herzlich empfehlen. Er nimmt dich an die Hand und führt dich Schritt für Schritt in Richtung finanzielle Freiheit.

Wie weit bist du auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit?

Inwieweit hat sich deine Denkweise auf diesem Weg bereits geändert?

  • Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei dir der Vergangenheit angehören?
  • Dein Geld soll endlich einmal hart für dich arbeiten?
  • Du möchtest mehr zu passivem Einkommen erfahren?
  • Du interessierst dich für Wege zur finanziellen Unabhängigkeit?
  • Du möchtest dich über den aktuellen Status der Aktienmärkte informieren?
  • Du möchtest deine Lebensqualität spürbar steigern?

Falls du mindestens eine Frage mit „Ja“ beantworten konntest, trag dich in einen der kostenlosen Newsletter von finanziell umdenken ein.

Zum Weiterlesen:

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2 Antworten

  1. Marko sagt:

    Auf Impact Theory gibt es ergänzend dazu ein sehr gutes Interview mit Ken Honda zum Thema Geld-Mindset (kann den direkten Link leider nicht posten, da das Eingabefeld es nicht zulässt).

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