Welches Investment bringt die höchste Rendite?

Wer Geld investiert, möchte eine gute Rendite erhalten und so stellt sich grundsätzlich die Frage, welches Investments die höchste Rendite bringt? Wenn die Aussicht auf eine vernünftige Rendite zu gering ist, dann braucht man sein Kapital auch nicht dem Risiko auszusetzen, was das Investieren generell mit sich bringt. Denn es kann immer passieren, dass eine Investmentidee nicht aufgeht. Im günstigsten Fall ist die Rendite geringer als erwartet, im schlimmsten aller Fälle ist das investierte Geld weg.

Gehen wir einmal einige Investitionsmöglichkeiten durch. Hier habe ich lediglich einige Investments aufgelistet, bei der die Rendite historisch gesehen einigermaßen sicher erreicht werden konnte. Natürlich lassen sich durch sehr spekulative Anlagen in einzelnen Jahren oder noch kürzeren Zeiträumen große Gewinne erzielen, aber diese sind entsprechend mit einem sehr hohen Risiko verbunden.




Der mittlere Erwartungswert der Rendite diverser Investments

Bankenanlagen und Versicherungsprodukte

Bankenanlagen und Versicherungsprodukte bieten eine sehr niedrige Rendite. Versicherungsprodukte sind eigentlich dafür da, elementare Risiken des Lebens abzusichern. Für die Geldanlage sind sie nicht geeignet. Ein Tagesgeldkonto hat in der Vergangenheit unter Berücksichtigung der Inflation keine Realverzinsung gebracht. Das hatten wir bereits an verschiedenen Stellen festgehalten, zuletzt im Artikel „Zinsen und Inflation im historischen Zeitverlauf„. Also hier liegt die Rendite meist zwischen 0 und 1%, die Realverzinsung ist wenn überhaupt nur schwach positiv. Also schauen wir uns weitere Investments an.

Festverzinsliche Wertpapiere – Anleihen

Anleihen mit einem Investmentgrade, also „sichere Anleihen“ rentieren derzeit mit 0,5 bis 2,5%. Einige bieten eine Verzinsung unweit von 0%. Auf der anderen Seite können sogenannten Junk Bonds, also Anleihen unterhalb des Investmentsgrades auch eine Rendite von 5% und mehr bieten. Einige davon sind auch im Ertragsdepot enthalten, über das wir zuletzt im Artikel „Hohe Rendite mit ETF – 6,9% Ertragsrendite im Oktober 2017“ gesprochen haben.

Immobilien

Über Immobilien habe ich auf der Seite „Immobilien als Vermögenswert“ berichtet. Derzeit herrscht ein großes Interesse an Immobilien-Investments, das ist an mehreren Stellen deutlich zu merken. Die Rendite von Immobilien unterliegt sehr der Auswahl des Objektes, der Lage und des Zustandes des Hauses. Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts haben rund die Hälfte aller Immobilien-Investoren keine Realverzinsung erhalten, das wird im derzeit boomenden Jahrzehnt sicher etwas vorteilhafter aussehen. Der große Vorteil von Immobilien ist die von Banken ermöglichte Kreditfinanzierung. Daher kann die Rendite auf das eingesetzte Kapital aufgrund der Hebelwirkung durchaus im deutlichen zweistelligen Prozentbereich liegen. Im Durchschnitt erzielt man mit der Kapitalanlage in Immobilien etwa 3 bis 7%.

Aktien

Mit Aktien erreicht ein Investor global diversifiziert langfristig rund 8% Rendite pro Jahr. Das war zumindest der Wert, wenn man sich die Historie der letzten ca. 130 Jahre anschaut. Das geht im Vergleich mit Immobilien sehr viel unaufwendiger mit ein paar wenigen Mausklicks am Notebook durch Investments in globale Aktien-ETFs. Wer sich sehr gut auskennt, kann mit einzelnen Aktien oder direkten Unternehmensbeteiligungen (außerbörsliche Investments) über mehrere Jahre hinweg auch 10 bis 25% Rendite pro Jahr erzielen.
Wer sich hingegen bei der Auswahl von Einzel-Aktien nicht so gut auskennt oder keine objektivierten Entscheidungsgrundlagen zum Kauf und Verkauf nutzt, wird die genannten 8% wahrscheinlich nicht erreichen – zumindest nicht über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Welches Investment bringt die höchste Rendite - Immobilien und Aktien

Sowohl Immobilien zur Vermietung als auch Aktien gehören zu den Vermögenswerten, die dem Investor regelmäßige Erträge bringen.

Das ist dann wirklich schon recht ordentlich.

Aber gibt es noch mehr Rendite auf sein eingesetztes Kapital?

Die höchste Rendite ist die Investition in sich selbst. Den höchsten Return on Investment erhalten Sie bei einer Investition in Ihr Wissen, in Ihre Fähigkeiten. Hier sind ohne größere Probleme Renditen von mehreren hundert, oft sogar mehreren tausend Prozent zu erwarten.

Angenommen, Sie kaufen sich ein – scheinbar teures – Buch für 50 Euro. Ein Großteil der Menschen wird jetzt schon aufschreien und sagen:
Was!? So viel Geld für ein Buch? Würde ich niemals kaufen…!

Tatsächlich lesen die meisten Menschen ein Buch gar nicht zu Ende, geschweige denn, dass sie die Inhalte (von Ratgebern) in die Praxis umsetzen.

Unterstellen wir weiter, dass Sie in diesem Buch nur einen einzigen Tipp entdecken, um beispielsweise durch kleinere Änderungen im Alltag mehr Geld zu sparen oder Ihr Kapital besser zu investieren, wie Sie etwas Geld nebenbei verdienen können oder wie Sie eine andere Denkweise über Geld erhalten. Selbst, wenn Ihnen dieser eine Tipp nur 1.000 Euro pro Jahr mehr Geld bringt, also nur 83 Euro pro Monat, erzielen Sie anschließend durch diese Investition in sich selbst eine Rendite von 2.000% p.a., und zwar Jahr für Jahr. Welches Investment kann hier mithalten?

Oder nächstes Beispiel und etwas größer gedacht: Sie investieren einmalig 500 Euro in ein Seminar oder Online-Kurs und können mit dem erworbenen Wissen pro Jahr 10.000 Euro mehr als vorher erzielen – wieder eine Rendite von 2.000% p.a.

Welches Investment bringt die höchste Rendite - persönliche Weiterentwicklung

Die höchste Rendite bringt die Investition in sich selbst. Dies ist unter anderem auch die Meinung von Warren Buffett.

Nach den zwei fiktiven Beispielen zwei konkrete Beispiele.

Erstes Beispiel: Gute Leute im Sales, also Verkauf, gehören zu den am besten bezahlten Leuten. Kein Unternehmen kommt ohne gute Verkäufer aus. Sämtliche Deals, Kooperationen und Kunden, die ein Unternehmen hat, sind durch Verkäufer zustande gekommen. Daher ist der Beruf des Verkäufers trotz aller Digitalisierung und Automatisierung zukunftssicher. Anders ausgedrückt, wer sich oder sein Angebot gut verkaufen kann, wird immer einen Weg finden gutes Geld zu verdienen. Selbst wenn seine Firma als Angestellter in die Insolvenz muss, freuen sich bereits die nächsten Firmen auf den freigewordenen Verkäufer.
Einer der bekanntesten Verkaufstrainer im deutschsprachigen Raum, Dirk Kreuter bietet eine komplette Verkäuferausbildung an, für knapp 2.000 Euro. Wenn man mit dieser einmaligen Investition in sich selbst anschließend quasi eine lebenslange Garantie für ein gutes Einkommen hat, wird man zur Erkenntnis gelangen, dass der Preis dafür eigentlich gering ist.

Zweites Beispiel: Wie viel Geld ist es einem wert, in wenigen Jahren finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen? Wenn man alles dafür notwendige Wissen auf dem Tablett serviert bekommt und die Inhalte nur noch in die Praxis umsetzen muss? 1.000 Euro? 5.000 Euro? 10.000 Euro?
In der Passiver Geldfluss Academy biete ich alles dafür notwendige Wissen für weniger als 350 Euro pro Jahr an.

Diese Gegenüberstellung von Investition und Rendite sollten Sie einmal im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, ob eine Aktie oder eine Immobilie nun einen halben Prozentpunkt mehr oder weniger Rendite bringt. In den letzten Monaten ist mir häufiger aufgefallen, dass Immobilien-Investoren überlegt haben, in Berlin ein Objekt für 2,5 bis 3% Brutto-Rendite zu erwerben und dafür mehrere hunderttausend Euro Kapital zu binden. Also nach Abzug von Steuern, Gebühren und Inflation bleibt netto so gut wie nichts mehr übrig.

Oder wenn es darum geht, ob ein Aktien-ETF nun 0,2% jährlich an Gebühren kostet oder 0,25%. Hier geht es ebenfalls um mindestens mehrere tausend Euro an investiertem Kapital.
Gar nicht zu sprechen von den kurzfristigen Zockereien an der Börse für einige hundert Euro oder gar im vierstelligen Euro-Bereich. 🙂

Warum schreibe ich hier so häufig von persönlicher Weiterentwicklung?

Die Digitalisierung und damit verbundene Automatisierung wird in den kommenden fünf bis zehn Jahren etlichen Menschen den Arbeitsplatz kosten oder das Arbeitsklima verschlechtert sich drastisch. Es gibt jedoch einige Berufe und Aufgabenfelder, die erhalten bleiben, insbesondere dort, wo Kreativität notwendig ist oder der direkte Kontakt zu Menschen wichtig ist. Jeder, der sich persönlich weiterentwickelt – ob in seinem Beruf oder privat in einem anderen Bereich – verringert die Wahrscheinlichkeit ein Opfer dieser immer schnelleren Entwicklung in der Arbeitswelt zu werden. Wer hingegen nicht gerade kurz vor dem Ruhestand steht und sich nicht persönlich weiterentwickelt, geht das Risiko ein zu den Verlierern der Digitalisierung zu gehören.

Es ist letztendlich egal, auf welchem Weg man sich weiterentwickelt. Kurse oder Seminare bieten eine Abkürzung, weil das Wissen kompakt zur Verfügung gestellt wird und gleichzeitig eine höhere Verpflichtung vorhanden ist, da diese bezahlt worden sind. Es geht theoretisch auch in Eigenrecherche im Netz oder preiswerten Büchern. In der Praxis ist die Erfolgsquote jedoch sehr bescheiden, weil die Disziplin und Ausdauer für die Umsetzung nicht vorhanden ist. Zudem ist die eigene Verpflichtung zur Umsetzung sehr niedrig, da man nichts oder nur sehr wenig bezahlt hat.

 

  • Sie wollen grundsätzlich mehr aus Ihrem Geld machen?
  • Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei Ihnen der Vergangenheit angehören?
  • Ihr Geld soll endlich einmal hart für Sie arbeiten? 
  • Sie möchten langfristig Vermögen aufbauen?
  • Sie möchten mehr zu passivem Einkommen erfahren?
  • Sie möchten sich über den aktuellen Status der Aktienmärkte informieren?

Falls Sie mindestens eine Frage mit „Ja“ beantworten konnten, tragen Sie sich rechts oben in den kostenlosen Newsletter von finanziell umdenken ein. Holen Sie sich mit der Anmeldung in den Newsletter zusätzlich das gratis eBook „Wie nahe sind Sie bereits Ihrer finanziellen Unabhängigkeit?“

Zum Weiterlesen:

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.