Warum die Abhängigkeit von nur einem Einkommen so riskant ist

Die meisten Menschen haben sich in die finanzielle Abhängigkeit von lediglich einer einzigen Einkommensquelle begeben. Sie sind bei einem Arbeitgeber angestellt und beziehen von dort ihre regelmäßigen Einkünfte oder sie arbeiten als Selbständiger für nur einen Großkunden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum der Großkunde auf einmal mit dem Selbständigen, trotz guter Leistung, nicht mehr zusammenarbeiten kann oder möchte. Auch die früher in meisten Fällen noch gültige Meinung ein Angestellten-Job sei sicher, ist mittlerweile weitgehend überholt. Erst die Globalisierung, dann die Digitalisierung sorgen für große Veränderungen in unserer Arbeitswelt. Eine Standortverlagerung ins kostengünstigere Ausland oder Automatisierung der früheren eigene Tätigkeit konnte ich alleine in meinem Umfeld als Gründe für den Wegfall des einstigen Arbeitsplatzes in den letzten zwei bis drei Jahren häufiger beobachten.

Gerade bei Leuten in einem Alter von Ende vierzig oder in den fünfziger Jahren ist die Vorstellung noch ziemlich weit verbreitet zu denken: Hach, noch ein paar Jahre bis zum Beginn meines Ruhestands, dann kann ich endlich anfangen zu leben. Dass dieser Gedanke aus mehreren Gründen nicht sinnvoll ist, haben wir im Artikel:Warum man nicht auf den Ruhestand hinarbeiten solltebesprochen.

Kommen wir zurück zur Abhängigkeit. Das erstaunliche ist, dass sich immer noch viele Menschen an die Zahlungen eines einzigen Arbeitgebers binden und gleichzeitig Schulden über viele Jahre oder gar Jahrzehnte aufnehmen. Selbst wenn der Arbeitsplatz an sich erhalten bleibt, unterschätzt so mancher die wegen der Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung immer weiter steigende Arbeitsbelastung. Da aufgrund der Schuldenlast und der Abhängigkeit von der einzigen Einkommensquelle keine Alternative vorhanden scheint, sind oft Erkrankungen wie der Burnout die Folge.

Burnout-Syndrom

Ein Burnout tritt vor allem dann auf, wenn man sich in Abhängigkeit seines Arbeitgebers befindet und gleichzeitig eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung verspürt.


Wer fühlt sich schon sicher, wenn sein Leben beim Klettern oder Bergsteigen nur von einer einzigen Sicherung abhängig ist? Wer fühlt sich in seiner Wohnung oder seinem Haus sicher, wenn er lediglich die Tür abschließt, aber keine zusätzliche Verriegelung nutzt, die Fenster nicht sichert oder keine Alarmsysteme verwendet? 

Was kann ich gegen diese Abhängigkeit tun?

Der erste Schritt diese starke Abhängigkeit zu verringern ist nicht seine komplette Einkünfte auszugeben, sondern zu sparen und vor allem zu investieren. Die meisten Leute tun dies entweder in Immobilien oder in Wertpapieren wie Aktien und Anleihen. Ob dies geschieht, um eine Wertsteigerung zu erzielen oder ob man dadurch von Beginn an regelmäßigen Ertrag in Form von Mieteinnahmen, Dividenden oder Zinsen erhalten möchte, ist erst einmal zweitrangig. Wer regelmäßig in Wertpapieren oder Immobilien investiert, gehört unabhängig von der Investitionshöhe schon einmal zum oberen Drittel in Deutschland.
Ein kleiner Teil schafft es bereits während seines Erwerbslebens, dass Mieteinnahmen oder Zins- und Dividendenzahlungen die Höhe der regelmäßigen monatlichen Ausgaben übersteigen. Damit ist jemand per definitionem finanziell unabhängig, und einige steigen dann aus dem Berufsleben aus. Allerdings ist auch hier die Abhängigkeit von der einzigen Einkommensquelle – also nur Mieteinnahmen oder nur Dividendenerträge – mit einem höheren Risiko verbunden. Bereits mit der anstehenden Steuerreform bei Investments im Jahr 2018 dürfte für die meisten unterm Strich etwas weniger Ertrag aus Zinsen und Dividenden übrig bleiben. In früheren Artikeln hatte ich bereits die Prognose erstellt, dass sich die Besteuerung von Kapitalerträgen zukünftig Richtung 35 bis 40% einpendeln dürfte. Da es weiterhin eine große Anzahl von Menschen (und damit für Politiker wertvolle Wähler) geben wird, die entweder von einer einzigen Einkunftsquelle abhängig sein werden oder wie heute ebenfalls schon ziemlich verbreitet Geld aus den Sozialkassen kassiert, wird die Politik über kurz oder lang die Gesetze dahingehend treiben. Auch beim „Melken“ von Immobilienbesitzern werden die Politiker ziemlich einfallsreich bleiben.
Das heißt, wer einen Tag X anvisiert, bei dem er aus heutiger Sicht durch Miet- oder Dividendenerträge seinen Lebensunterhalt bestreiten kann und sich anschließend sprichwörtlich zur Ruhe setzt, geht das Risiko ein, dass die Rechnung nach einer verschärften Besteuerung nicht mehr aufgeht.



Reiche Menschen haben mehrere finanzielle Standbeine

Wer sich einmal Biographien oder YouTube-Kanäle von finanziell wohlhabenden Menschen anschaut, stellt fest, dass sie immer mehrere finanzielle Standbeine haben. Im Standardfall sind es die Assetklassen Aktien und Immobilien und in vielen Fällen auch das eigene Business. Zusätzlich beziehen sie häufig noch Tantiemen aus Buchveröffentlichungen (entweder eigene Biographie oder ein Ratgeber). Wer also wirklich finanziell unabhängig oder sogar reich werden will, sollte sich möglichst viele Vermögenswerte mit regelmäßigen Erträgen (meist passives Einkommen) zulegen und möglichst auch unterschiedliche Vermögenswerte.

Die größten Veränderungen bringt auch die größten Chancen

Führerlose Züge? Gibt es teilweise schon in den USA und China. Selbstfahrende Autos? Werden gerade getestet. Ein Supermarkt ohne Kassierer? Gerade in der zurückliegenden Woche hat Amazon einen ersten Supermarkt ohne Kassen eröffnet. Wer angesichts solcher Meldungen immer noch glaubt, dass sein Angestellten-Job auf Jahre und Jahrzehnte sicher ist, der träumt oder steckt den Kopf in den Sand. Da kommen gravierende Änderungen in den kommenden 5 bis 15 Jahre auf uns zu und wer nicht bereit ist die New Economy zu verstehen und nicht anfängt sich zu fragen wie man diese selbst geschäftlich nutzen kann, wird in den besagten 5 bis 15 Jahren ein böses Erwachen erleben.
Wer dagegen offen ist für die bereits heute bestehenden Möglichkeiten, hat gute Chancen sich zumindest ein weiteres finanzielles Standbein aufzubauen. Und diese Möglichkeit steht nicht nur jungen Menschen offen, was auch die vielen Online-Unternehmer in einem schon fortgeschrittenen Alter zeigen. In der Passiver Geldfluss Academy gehen wir ausführlich auf dieses wichtige Thema ein und es wird zukünftig sogar zwei Module (statt wie bislang geplant ein Modul) über die New Economy und deren Chancen zusätzlich Geld zu verdienen.

Fazit

Wer sich jeweils nur auf ein finanzielles Standbein verlässt, geht ein hohes Risiko ein. Finanziell erfolgreichen Menschen haben allesamt mehrere Einkunftsquellen, welche teilweise aus aktiver Arbeit bestehen, jedoch zu einem großen Anteil aus passives Einkommen durch Vermögenswerte besteht. Es ist völlig in Ordnung sich entweder auf Immobilien oder Aktien zu fokussieren. Allerdings kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen, sich mit den heutigen digitalen Möglichkeiten nicht nur aus Konsumentensicht zu befassen, sondern ernsthaft zu prüfen, welche Wege es gibt, mit der New Economy Geld zu verdienen. Wie und wo jeder das macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Entweder in der Passiver Geldfluss Academy oder woanders oder durch Eigen-Recherche. Wichtig ist nur, dass Sie sich dieses wichtige Thema spätestens für 2017 fest vornehmen. Damit erschaffen Sie sich nicht nur ein zusätzliches finanzielle Standbein, sondern beginnen in der New Economy im Fall, dass der eigene Arbeitsplatz wegfallen sollte, nicht bei Null. Von der Beschäftigung bzw. Weiterbildung in diesem Gebiet profitieren Sie also gleich mehrfach.

  • Sie wollen grundsätzlich mehr aus Ihrem Geld machen?
  • Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei Ihnen der Vergangenheit angehören?
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