Zehn gute Gründe für den Vermögensaufbau

„Sparen lohnt sich heutzutage doch nicht mehr.“ „Für sein Geld bekommt man doch eh keine Zinsen.“ oder „Was weiß ich, was in 10, 20 oder 30 Jahren los ist. Ich lebe lieber jetzt, um meine finanzielle Zukunft kann ich mich später noch kümmern.“

So oder so ähnlich lauten die Aussagen oder (besser gesagt) Ausreden vieler Menschen, bei denen finanzielle Bildung keine Priorität hat. In diesem Artikel nenne ich nun zehn gute Gründe, warum es in jedem Fall lohnt mit dem Vermögensaufbau anzufangen bzw. ihn weiter voranzubringen und sogar Spaß macht.



Grund Nummer 1: Geldsorgen verschwinden

Wer beginnt Rücklagen zu bilden, um eine Geldreserve aufzubauen, wird bereits nach kurzer Zeit feststellen, wie Sorgen ums Geld immer weiter schwinden. Denn fast schon egal, was jetzt passiert, Sie bleiben flüssig und können die defekte Waschmaschine oder die Reparatur am Fahrzeug oder den spontanen Kurzurlaub ohne Probleme bezahlen und es entsteht kein ernsthaftes Loch in der Haushaltskasse. Als Folge werden Sie zukünftig auch beruhigter schlafen, denn Ängste ums Geld haben Sie nachts nicht mehr.

Grund Nummer 2: Aufbau eines finanziellen Fundamentes

Mit dem Vermögensaufbau errichten Sie gleichzeitig Ihr finanzielles Fundament für die Zukunft. Die Grundlage allen finanziellen Wohlstands ist ein entsprechendes Fundament. Es steht nicht nur genug Geld für Rücklagen zur Verfügung, sondern Sie können die darüberhinaus verfügbaren Ersparnisse zu einer ordentlichen Verzinsung investieren und vermehren durch den Zinseszins-Effekt Ihr Kapital. Den Aufbau eines finanziellen Fundaments und warum die eigenen Finanzen wie ein Haus betrachtet werden, erfahren Sie auf der Seite:Die private Finanzarchitektur„.

Grund Nummer 3: Erschaffen von passiven Einkünften

Der allgemeine Glaube, dass erst Geld notwendig ist, um daraus passives Einkommen zu erzielen, ist weit verbreitet. Auf der Seite passives Einkommen habe ich einige Beispiele genannt, um auch ohne größeres Kapital passive Einkünfte zu erhalten. Jedoch kann auch mit dem aufgebauten Vermögen passives Einkommen generiert werden. Bekannteste Beispiele sind das Investieren in Immobilien, um dadurch regelmäßige Mieteinnahmen zu erhalten und mit Aktien einen regelmäßigen Ertrag in Form von Dividendenzahlungen zu erhalten. Im Artikel „Größenordnung  der monatlichen Ertragsrendite bei Dividenden-Aktien“ habe ich Beispiele für die Höhe der Erträge genannt. 

Zehn gute Gründe für den Vermögensaufbau - Geldbaum, der permanent passives Einkommen produziert

Jeder, der finanziellen Wohlstand erreichen will, muss Vermögenswerte in seinen Besitz bringen, die fortwährend passives Einkommen generieren.

Grund Nummer 4: In der Lage sein, anderen etwas abzugeben

Wer selbst im ständigen Geldmangel lebt, kann anderen auch nichts oder nicht viel abgeben. Im ArtikelMacht Geld glücklichhatte ich herausgestellt, dass einer der Gründe für eigenes Glücksempfinden es ist, anderen etwas Gutes zu tun bzw. anderen etwas zu geben. Das kann gerade auch mit Geld geschehen. Die Freude des Beschenkten sorgt auch bei einem selbst für intensive positive Energie wie Dankbarkeit.

Grund Nummer 5: Mit ausreichend viel Geld kann man Gutes für die Welt tun

Unabhängig von Geschenken oder Geldspenden in seiner direkten Umgebung, wer durch den Vermögensaufbau mehr Geld als genug für sich selbst hat, kann Gutes für die Welt tun. Man kann ein Unternehmen gründen, welches Werte und Arbeitsplätze für anderen Menschen schafft. Oder man kann sich an einem solchen Unternehmen direkt beteiligen – mit einem gewissen Mitspracherecht – oder unterstützt Organisationen, die einem am Herzen liegen. Dieser Grund alleine sollte schon ein starker Antrieb sein, ein möglichst großes Vermögen aufzubauen.

Grund Nummer 6: Mehr Unabhängigkeit von Arbeit, Zeit und Ort

Wer Vermögen aufbaut, gewinnt immer mehr Unabhängigkeit von Arbeit, Zeit und Ort. Wenn das eigene Vermögen ansteigt, dann kommt man langsam, aber sicher an dem Punkt, an dem das monatliche Gehalt für seine eigene aktive Arbeit immer weniger wichtig wird. Denn, ob durch Dividendenzahlungen oder Kapitalverzehr, irgendwann ist die finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Spätestens dann kann man sich Zeit und Ort ohne größere Hindernisse aussuchen, wo man die meiste Zeit verbringen und seiner Tätigkeit nachgehen möchte. 

Grund Nummer 7: Die Altersvorsorge ist gesichert

Das alleine aus staatlichen Mitteln eine Altersvorsorge zukünftig nicht mehr sichergestellt sein wird, dürfte wahrscheinlich schon jeder wissen und falls nicht, in dem Artikel:Wie viel Geld brauche ich für die Rente?hatte ich darüber ausführlich berichtet. Um den Löwenanteil muss sich heutzutage schon jeder selbst kümmern und private Altersvorsorge betreiben. Was gibt es hier besseres als den Vermögensaufbau? Wer langfristig bei seiner Geldanlage den Zinseszins für sich arbeiten lässt und auf diese Weise ein beträchtliches Vermögen aufbaut, braucht sich um seine Altersvorsorge keine Sorgen mehr machen.

Grund Nummer 8: Positiver Effekt für eigene Lebensqualität und Gesundheit

Mit Geld lässt sich längst nicht alles kaufen. Allerdings beseitigt Geld auch viele Sorgen, mit der Folge, dass ein deutlich befreites und unbeschwertes Leben möglich ist. Weniger Sorgen bedeutet weniger negative Energie in uns, was sich wohltuend auf Geist und Körper auswirkt. Wer sich mental besser fühlt, wird im Standardfall weniger erkranken.
Mit dem aufgebauten Vermögen kann man sich gesündere Lebensmittel, ausreichend großen Wohnraum sowie eine angenehme Wohngegend und im Fall des Falles auch spezialisiertere medizinische Behandlungen leisten.

Zehn gute Gründe für den Vermögensaufbau - Der Wechsel der Perspektive vom Mangelbewusstsein hin zur Fülle ist ein entscheidender Schritt Richtung finanziellem Wohlstand

Ein wichtiger Schritt, um zum finanziellen Wohlstand zu gelangen, ist zuerst aus dem Mangelbewusstsein herauszukommen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein längerer Prozess.

Grund Nummer 9: Ändert die eigene Perspektive zu „Was kann ich für andere tun?“

Die meisten Menschen leben in einem Mangelbewusstsein. Das heißt, sie fühlen sich ständig so, dass ihnen etwas fehlt. Beim Thema Geld ist dieser Umstand besonders ausgeprägt. Wer auch nur das Gefühl entwickelt hat, dass Geld bei ihm knapp ist, dem tut jede Ausgabe in der Seele weh. Das kann auch bei Leuten mit viel Geld auftreten, was gemeinhin als Geiz bezeichnet wird. Grundsätzlich sollte man in diesen Fällen an sich arbeiten, dass das Mangelbewusstsein im Kopf verschwindet. Wer mehr Geld hat als er monatlich ausgibt, kann sein Mindset einfacher von „Was können andere/der Staat für mich tun“ zu „Was kann ich für andere tun“ hin entwickeln.

Eigentlich ist sogar noch ein Schritt vorher anzusetzen mit der Frage: „Wie kann ich möglichst viel Vermögen aufbauen, damit ich positive Dinge für andere tun kann?“.

Grund Nummer 10: Möglichkeit seine Lebensträume und sich selbst zu verwirklichen

Ein aufgebautes Vermögen ebnet Wege, um seine eigenen Lebensträume zu verwirklichen. Sei es aufwendigen und damit häufig auch kostspieligen Hobbys nachzugehen. Das Leben im Ausland vor dem Ruhestand, zum Beispiel um in wärmeren Gegenden zu überwintern. Oder der Aufbau eines Unternehmens mit einem erhöhten Kapitalbedarf am Anfang. Was auch immer es ist, wenn Sie Vermögen aufgebaut haben, stehen Ihnen ihre Lebensträume offen und der Weg ist frei, um sich selbst zu verwirklichen.

Das waren jetzt zehn gute Gründe für den Vermögensaufbau. Es gibt sicherlich noch einige mehr, aber ich denke diese hier reichen schon zur Motivation für die Leser, die bislang noch nicht mit dem Vermögensaufbau begonnen haben.

 

  • Sie wollen grundsätzlich mehr aus Ihrem Geld machen?
  • Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei Ihnen der Vergangenheit angehören?
  • Ihr Geld soll endlich einmal hart für Sie arbeiten? 
  • Sie möchten langfristig Vermögen aufbauen?
  • Sie möchten mehr zu passivem Einkommen erfahren?
  • Sie möchten sich über den aktuellen Status der Aktienmärkte informieren?

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1 Antwort

  1. Ich finde den Gedanken von Nummer 6 „Unabhängigkeit von Arbeit, Zeit und Ort“ äußerst charmant. Und ich bin zudem der Meinung, dass sich der Mensch ohne diese „Zwänge“ wesentlich besser entfalten kann und glücklicher lebt. Das muss zwar nicht immer zutreffen, da man nicht gezwungen ist, etwas Sinnvolles/Produktives zu tun (was auch glücklich macht) – es fördert aber bestimmt in vielen Fällen das Lebensglück.

    Grüße vom Depotstudent 🙂

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