Das Investieren in Aktien bedeutet Freiheit!

Wenn Menschen Geld sparen, dann wollen sie vor allem einen Notgroschen für schlechtere Zeit zur Verfügung haben. Sie möchten ein Sicherheitspolster aufbauen, falls unerwartete Ausgaben zu erledigen sind oder wenn aus irgendeinem Grund die Einkünfte geringer ausfallen oder sogar wegfallen.

Und in der Tat ist das auch meiner Meinung nach ein notwendiger Meilenstein auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit. Mein Vorschlag ist hier stets sechs bis zwölf Mal die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben als Geldreserve vorzuhalten. Dieses Geld sollte nicht angelegt werden, sondern sollte einfach rasch verfügbar auf einem Tagesgeldkonto oder an anderer Stelle gelagert werden.

Immerhin ist jetzt schon ein erster Schritt in Richtung Freiheit vollzogen worden, nämlich bei unerwarteten Ausgaben nicht in Sorgen und Panik verfallen zu müssen, wie denn im nächsten Monat alle Rechnungen zu bezahlen sind. Als ich diesen Schritt vor vielen Jahren gegangen bin, habe ich nachts unverzüglich entspannter und befreiter geschlafen.

Erst das Investieren in Vermögenswerte ist ein Weg in die finanzielle Unabhängigkeit

Die wahre Freiheit baut sich jedoch erst auf, wenn du beginnst in Vermögenswerte zu investieren, die dir einen regelmäßigen Ertrag bringen oder bei denen du eine gute Chance für eine ansteigende Wertentwicklung hast. Typische Vermögenswerte sind Aktien, Immobilien oder auch ein Online-Business oder eine bekannte Marke aufgebaut zu haben.

Hier tun sich viele Menschen schwer, entweder, weil sie keine Fehler begehen wollen, weil sie Kursschwankungen von Vermögenswerten fürchten oder weil ihnen der Zeitpunkt des Einstiegs nie passend erscheint. So haben derzeit nur zwischen 15 und 16% aller Deutschen überhaupt in irgendeiner Form ihr Geld in Aktien angelegt. Dieses Zögern und „auf die lange Bank schieben“ führt jedoch letztendlich dazu, dass in späteren Lebensabschnitten zahlreiche Menschen auf viel Geld und viel Freiheit verzichten.

Denn es macht schon einen Unterschied, ob jemand in einigen Jahren sogar ohne eine eigengenutzte Immobilie quasi mietfrei wohnt oder sich sogar aussuchen kann, ob er weiter arbeiten gehen möchte oder nicht. Und hier sind keine staatlichen Gelder zur Alimentierung gemeint, die in einigen Jahren ohnehin nicht mehr so üppig fließen werden (können) wie in den letzten Jahren.

Schon mit wenig Geld und überschaubarem Wissen kannst du dabei sein

Die für Einsteiger einfachste und vergleichsweise sicherste Form ist die Eröffnung eines Sparplans auf einen Welt-Aktien-Index, wie dem MSCI World oder MSCI ACWI. Im Artikel „Der einfachste Weg in Aktien zu investieren“ bin ich darauf ausführlich eingegangen.

Denn bereits mit einem Welt-Aktien-Index erzielt man als Privatanleger über die Jahre eine Rendite, die selbst nach Abzug von Gebühren und Steuern über der Inflationsrate liegt. So konnte mit einem kostengünstigen Aktien-ETF auf den MSCI World in den zurückliegenden 10 Jahren 184% Rendite erzielt werden, das entspricht 10,77% pro Jahr (siehe Abbildung).

Investieren in Aktien bedeutet Freiheit - Der MSCI World von August 2010 bis August 2020

Der MSCI World von August 2010 bis August 2020 – Quelle: comdirect.de

Noch längerfristig betrachtet waren in den letzten rund 150 Jahren auf diese Weise etwa 8% Rendite pro Jahr zu erzielen. Allerdings wird diese hohe Rendite durch zwischenzeitliche Kursschwankungen erkauft und daher ist eine Haltedauer von 10, besser mehr als 15 Jahre mein Vorschlag.

Je länger ein Privatanleger in Aktien investiert bleibt, desto stärker wirkt die Macht des Zinseszins-Effektes. Da wir Menschen bevorzugt linear in die Zukunft denken, können wir uns die Auswirkungen des Zinseszinses auf lange Frist nicht vorstellen. Allein mit nur 200 Euro pro Monat lassen sich langfristig auf diese Weise Vermögen im sechsstelligen Eurobereich erzielen.

Was bedeutet dies aber konkret für uns alle?

Je mehr Geld du verdienst, ohne dafür im klassischen Sinne Zeit gegen Geld zu tauschen, desto mehr Freiheit wirst du genießen können. Denn du kannst aus deinem anwachsenden Vermögen entweder eine regelmäßige Dividendenzahlung erhalten oder du entnimmst deinem Vermögen regelmäßig Geld ohne das Kapital zu vermindern. Das mag zunächst monatlich nur der Gegenwert eines Einkaufs oder eine Tankrechnung sein. Irgendwann wird es jedoch schon deine Miete für die Wohnung bezahlen und sobald sämtliche monatliche Ausgaben von dir durch deine Aktien-Investments gedeckt sind, hast du finanzielle Unabhängigkeit erreicht.

Es geht auch gar nicht schwerpunktmäßig um die Frage, ob du weiter einer beruflichen Tätigkeit nachgehen möchtest oder nicht. Viele Menschen wollen sogar eine gewisse Struktur in ihrem Leben durch ihren Beruf aufgebaut wissen. Allerdings gibt es genug Gründe, warum jemand im fortgeschrittenen Alter nicht mehr Vollzeit berufstätig sein möchte oder kann, zum Beispiel aufgrund einer Krankheit. Schon die Freiheit zu haben, um wählen zu können, wie du deine Zukunft gestalten möchtest, sollte Anreiz genug sein, um auch dann Geld zu verdienen, wenn du schläfst oder einfach auch mal nichts tust.

Zusätzlich ist es generell ratsam und eine Art Lebens-Diversifikation Geldströme aus mehreren Einkunftsquellen zu erschaffen. Gerade die Zeit des Lockdowns während der Coronavirus-Zeit im Jahr 2020 war ein Beispiel, wie nur eine einzige Einkommensquelle vielen Menschen auf die Füße fiel. Denn wer als Angestellter in die Kurzarbeit musste oder gar sein Job verlor, hatte ebenso wie der Selbständige mit plötzlich wegbrechenden Einnahmen aus seinem Geschäftsmodell empfindlich weniger Geld zur Verfügung. Wenn Kapitalvermögen in dieser Zeit zumindest einen Teil der Defizite kompensieren konnte, war das eine merkliche Entlastung und zugleich eine Form der finanziellen Unabhängigkeit.

Wenn das Hobby Aktien und Börse ist, dann ist auch eine höhere Rendite möglich.

Wer die Börse und Aktien zu seinem Hobby machen will, der kann durch aktives Handeln wie einer taktischen Asst Allocation oder mit Positions-Trading oder mit der Auswahl von Gewinner-Aktien auch noch eine höhere Rendite als 8% p.a. erzielen. Das schafft zwar nur eine Minderheit der Aktien-Anleger, aber es gibt auch genug Beispiele für Leute, die aus 20.000 oder 30.000 Euro in einigen Jahren ein bis zwei Millionen Euro generiert hat. Das funktioniert allerdings nicht im Vorübergehen und hier muss man schon Begeisterung, Leidenschaft und eine Portion statistisches Verständnis für das Thema mitbringen.

Aber Hand aufs Herz: Für welches ernst gemeinte Hobby auf höherem Niveau gelten diese Voraussetzungen nicht?

Zum Schluss dieses Artikels der Hinweis für alle Einsteiger oder Geldanleger, die mit ihrer Rendite noch nicht zufrieden sind, auf die  Passiver Geldfluss Academy . Dort haben Einsteiger ohne große Vorkenntnisse und selbst Menschen im hohen Alter gelernt, wie sie sich ein rentierliches Geldanlage-Depot selbst zusammenstellen können. 

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